Tag 8 in Frankreich
02/09/16 19:32
Ein letztes Hallo an allen da draussen am anderen Ende des Bildschirms,
es ist Freitagabend, 19:34 Uhr, wir sind ALLE wieder gesund und munter in Solothurn angekommen. Wir haben mittlerweile geduscht, was gegessen, ein Bier getrunken und nun ist es Zeit für den letzten Reisebericht von unserer Frankreichtour 2016. Auf der einen Seite ist es gut, dass wir beim letzten Bericht angekommen sind, ohne dass irgendetwas passiert ist, was irgendjemanden von uns geschadet hätte. Aber es ist auch sehr schade beim letzten Bericht angekommen zu sein, denn eine wunderbare Zeit mit wunderbaren Freunden ist fast zu Ende. Uns bleibt noch der heutige Abend und morgen gegen Abend werden die beiden Deutschen dann den Heimweg antreten, dann ist unser gemeinsamer Urlaub tatsächlich zu Ende. Aber bevor ich mich nun gleich das letzte mal in diesem Tagebuch verabschiede, will ich noch kurz den Tag Revue passieren lassen.
Wir hatten heute als letzte Etappe noch ca 250 km vor uns und wir waren gestern guter Dinge, dass wir das locker schaffen werden. Also haben wir es heute Morgen auch etwas langsamer angehen lassen. Gegen 8 waren dann alle beim Frühstück versammelt. Hier waren wir erstmals auf dieser Tour der Meinung, dass dieses Frühstück mit Abstand das „schlechteste“ Frühstück der ganzen Zeit war. Es war sehr einfach, es gab Kaffee, Marmelade, ein Crossount und etwas trockenes Brot von gestern. Nachdem wir dann die Zimmer und den gestrigen Abend bezahlt haben, waren wir der festen Überzeugung, dass unser Frühstück heute sehr gut war. Wir haben pro Person für Zimmer, Frühstück, das Abendessen, jeweils 4 Biere a 0,5 Ltr. und eine Flasche Rotwein grade mal 69 Euro bezahlt. Also alles mehr als gut und ausser dem Frühstück war der Rest wirklich gut.
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg. Die Tour nach Hause führte uns noch ca. 50 km durch Frankreich. Die Strecke war recht angenehm zu fahren, viel zu sehen und einige Kurven. Ein kleiner und netter Abschluss in einem wunderbaren Land. Die Grenze in die Schweiz übertraten wir dann in Genf...ein Fehler. Diese Stadt ist nicht nur gross, sie ist auch voll. Endlose Minuten quälten wir uns durch die Stadt und kamen nur im Schritttempo voran. Der ganze Spass hat gut 1 Std gedauert und wir waren dann endlich froh, dass es weiter entlang des Genfer Sees in Richtung Lausanne ging. Die Strasse am Ufer ist schön, der Ausblick auf den See fantastisch, jedoch ist auch diese total überfüllt und man kommt nur langsam voran.
Kurz vor Lausanne hat dann der liebe Felix eine Strasse gefunden, die sehr zügig um Lausanne geführt hat. Man könnte meinen, dass wir mindestens zwei Abfahrten auf einer Autobahn waren. Da aber weder Daniel noch Brandy oder auch ich eine Autobahnvignette haben, war das sicher eine mautfreie Strecke (Originalton Felix: GENAU).
Nachdem wir dann Lausanne umfahren hatten hat der liebe Felix noch mal tief in die Trickkiste gegriffen. Wir fuhren sehr kleine, enge Strassen Richtung Heimat. Manchmal nur Feldwege, zwar befestigt aber so eng, dass niemand uns hätte entgegen kommen dürfen. Alles in allem war die Heimfahrt sehr schön, hat mega viel Spass gemacht aber hatte leider einen kleinen „Negativpunkt“.
Felix war heute so in seinem Element das er die erste Pause erst nach ca 3 Std. gemacht hat und uns allen absolut der Hintern weh getan hat (das war jetzt ein klein wenig übertrieben, aber 2 Std 55 Minuten waren es sicher).
Wie auch immer wir diesen Tag dann (was den Schmerzgrad des Hinterns betrifft) zu Ende gebracht haben, nun sitzen wir hier auf der Terrasse bei Daniel und ich schreibe eben den letzten Tagesbericht. Zu guter Letzt noch ein paar Zahlen und Fakten:
Start der Tour am 26.08.2016
Erster Halt in Evian le Bains
zweiter Tag in Bourg les Madeleins
dritter Tag in Briancon
vierter und fünfter (Pausentag) Tag in Menton
sechster Tag in Digne les Bains
siebter Tag in Anglefort
und dann Solothurn.
Gefahrenen Kilometer = 1697
Pannen = KEINE
defekte Navigationsgeräte = 1
Ausfälle an Personal = KEINE
getrunkene Menge alkoholischer Getränke = ca. 500 ml / Person / Woche
gegessenes Obst = reichlich
durchschnittliche Temperatur = 32 Grad
gebuchte Hotels = 7
durchschnittlicher Zimmerpreis = 40 Euro / Person (ohne Frühstück)
gelogen in dieser Aufzählung = nicht mehr als nötig.
So ihr lieben, das war es dann jetzt aber wirklich. Nun kommen die anderen noch mal dran, dann stellen wir alles online. Ich verabschiede mich bis zum nächsten Jahr, wenn es hoffentlich heisst, England 2017. Es hat mir unwahrscheinlich viel Spass gemacht, euch an unserer Tour teilhaben zu lassen. Ich verabschiede mich nun zum letzten Mal.
Euer H.
es ist Freitagabend, 19:34 Uhr, wir sind ALLE wieder gesund und munter in Solothurn angekommen. Wir haben mittlerweile geduscht, was gegessen, ein Bier getrunken und nun ist es Zeit für den letzten Reisebericht von unserer Frankreichtour 2016. Auf der einen Seite ist es gut, dass wir beim letzten Bericht angekommen sind, ohne dass irgendetwas passiert ist, was irgendjemanden von uns geschadet hätte. Aber es ist auch sehr schade beim letzten Bericht angekommen zu sein, denn eine wunderbare Zeit mit wunderbaren Freunden ist fast zu Ende. Uns bleibt noch der heutige Abend und morgen gegen Abend werden die beiden Deutschen dann den Heimweg antreten, dann ist unser gemeinsamer Urlaub tatsächlich zu Ende. Aber bevor ich mich nun gleich das letzte mal in diesem Tagebuch verabschiede, will ich noch kurz den Tag Revue passieren lassen.
Wir hatten heute als letzte Etappe noch ca 250 km vor uns und wir waren gestern guter Dinge, dass wir das locker schaffen werden. Also haben wir es heute Morgen auch etwas langsamer angehen lassen. Gegen 8 waren dann alle beim Frühstück versammelt. Hier waren wir erstmals auf dieser Tour der Meinung, dass dieses Frühstück mit Abstand das „schlechteste“ Frühstück der ganzen Zeit war. Es war sehr einfach, es gab Kaffee, Marmelade, ein Crossount und etwas trockenes Brot von gestern. Nachdem wir dann die Zimmer und den gestrigen Abend bezahlt haben, waren wir der festen Überzeugung, dass unser Frühstück heute sehr gut war. Wir haben pro Person für Zimmer, Frühstück, das Abendessen, jeweils 4 Biere a 0,5 Ltr. und eine Flasche Rotwein grade mal 69 Euro bezahlt. Also alles mehr als gut und ausser dem Frühstück war der Rest wirklich gut.
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg. Die Tour nach Hause führte uns noch ca. 50 km durch Frankreich. Die Strecke war recht angenehm zu fahren, viel zu sehen und einige Kurven. Ein kleiner und netter Abschluss in einem wunderbaren Land. Die Grenze in die Schweiz übertraten wir dann in Genf...ein Fehler. Diese Stadt ist nicht nur gross, sie ist auch voll. Endlose Minuten quälten wir uns durch die Stadt und kamen nur im Schritttempo voran. Der ganze Spass hat gut 1 Std gedauert und wir waren dann endlich froh, dass es weiter entlang des Genfer Sees in Richtung Lausanne ging. Die Strasse am Ufer ist schön, der Ausblick auf den See fantastisch, jedoch ist auch diese total überfüllt und man kommt nur langsam voran.
Kurz vor Lausanne hat dann der liebe Felix eine Strasse gefunden, die sehr zügig um Lausanne geführt hat. Man könnte meinen, dass wir mindestens zwei Abfahrten auf einer Autobahn waren. Da aber weder Daniel noch Brandy oder auch ich eine Autobahnvignette haben, war das sicher eine mautfreie Strecke (Originalton Felix: GENAU).
Nachdem wir dann Lausanne umfahren hatten hat der liebe Felix noch mal tief in die Trickkiste gegriffen. Wir fuhren sehr kleine, enge Strassen Richtung Heimat. Manchmal nur Feldwege, zwar befestigt aber so eng, dass niemand uns hätte entgegen kommen dürfen. Alles in allem war die Heimfahrt sehr schön, hat mega viel Spass gemacht aber hatte leider einen kleinen „Negativpunkt“.
Felix war heute so in seinem Element das er die erste Pause erst nach ca 3 Std. gemacht hat und uns allen absolut der Hintern weh getan hat (das war jetzt ein klein wenig übertrieben, aber 2 Std 55 Minuten waren es sicher).
Wie auch immer wir diesen Tag dann (was den Schmerzgrad des Hinterns betrifft) zu Ende gebracht haben, nun sitzen wir hier auf der Terrasse bei Daniel und ich schreibe eben den letzten Tagesbericht. Zu guter Letzt noch ein paar Zahlen und Fakten:
Start der Tour am 26.08.2016
Erster Halt in Evian le Bains
zweiter Tag in Bourg les Madeleins
dritter Tag in Briancon
vierter und fünfter (Pausentag) Tag in Menton
sechster Tag in Digne les Bains
siebter Tag in Anglefort
und dann Solothurn.
Gefahrenen Kilometer = 1697
Pannen = KEINE
defekte Navigationsgeräte = 1
Ausfälle an Personal = KEINE
getrunkene Menge alkoholischer Getränke = ca. 500 ml / Person / Woche
gegessenes Obst = reichlich
durchschnittliche Temperatur = 32 Grad
gebuchte Hotels = 7
durchschnittlicher Zimmerpreis = 40 Euro / Person (ohne Frühstück)
gelogen in dieser Aufzählung = nicht mehr als nötig.
So ihr lieben, das war es dann jetzt aber wirklich. Nun kommen die anderen noch mal dran, dann stellen wir alles online. Ich verabschiede mich bis zum nächsten Jahr, wenn es hoffentlich heisst, England 2017. Es hat mir unwahrscheinlich viel Spass gemacht, euch an unserer Tour teilhaben zu lassen. Ich verabschiede mich nun zum letzten Mal.
Euer H.
Tag 7 in Frankreich
01/09/16 20:59
Bonjour ihr da, die das hier grad lesen,
Heute ist unser letzter Abend in Frankreich und so langsam verabschieden wir uns von einem Land, das einen Ruf hat, den es wirklich nicht verdient. Frankreich haben wir als ein Land kennen gelernt, in dem die Bewohner nett sind und auch uns Deutsche und die Schweizer gut behandeln haben, immer nett und auch zuvorkommend. Ich kann und werde mich nie wieder negativ über dieses Land äussern.
Der Tag hat begonnen, wie die 6 Tage vorher auch, mit dem Aufstehen. Nach einem kleinen aber feinen Frühstück in unserem Hotel machten wir uns dann gegen 9:30 Uhr auf den Weg zu unserem neuen Tagesziel Belley (der Ort heisst wirklich so und ist nicht etwa ein verkanntes Haustier). Die Route führte uns durch die Provence und bot alles, was das Bikerherz benötigt. Kurven, Berge und selbst Pässe (wenn auch nicht bekannt oder sehr hoch) säumten unseren Weg. Nun muss ich aber wieder etwas ernster werden. Nach 6 Tagen der Glückseeligkeit und des Bikens hatten wir heute dann doch leider das erste (und hoffentlich letzte) Opfer zu beklagen. Obwohl uns im letzten Jahr schon arg zugesetzt wurde und wir alle dachten, dass wir das Unglück für die nächsten 100 Jahre aufgebraucht haben. schug es heute um 09:05 Uhr unerbittlich zu.
Brandy hat den Zielort unserer Tagestour ins Navi eigegeben. Nach dem Drücken der „Start“ Taste fing das Navi an die Strecke zu berechnen. Ein Viertklässler, der anhand diverser Formeln und der Einsteinschen Relativitätstheorie den Zweck des Lebens berechnen und kommentieren soll, wäre schneller gewesen mit seiner Aufgabe, die das Navi benötigte, um die Aussage zu treffen, „keine Route zu finden“. Mehrere Versuche blieben erfolglos und wir mussten uns langsam aber sicher damit abfinden, dass unsere Tour doch ein erstes Opfer gefunden hat. Wir sind in Gedanken bei Brandy und leiden angesichts des Verlustes mit ihm. Auserdem wird durch diesen Ausfall der Rest unserer Tour zum Abenteuer, da wir nun nur noch 2 Navis haben, die uns den Weg zeigen können.
Trotz diesem Verlust fuhren wir dann doch los und hatten unterwegs eine Menge Spass. Erwähnenswert sind nun noch 2 Dinge. Wenn jemand von euch irgendwann in seinem Leben mal eine Tour plant, die durch Grenoble führt, es gibt da nur einen wirklich sinnvollen Weg das zu machen. Fahrt am besten in einem riesigen Abstand um diese Stadt. Wir mussten heute durch und die Strecke betrug (von Daniel geschätzt) 14.3 km. Auf diesen 14.3 km gab es leider nur 873 Ampeln die ALLE Rot zeigten, wenn wir uns näherten. Die Temperatur betrug langsam gegen 35 Grad und wir hatten echt Spass dabei. Es war wirklich so, dass wir gut 1 Std. brauchten, um durch diese Stadt zu gelangen. Wir sind uns alle einig, nur noch mit Gewalt und unter Androhung der schlimmsten Folgen für Leib und Leben werden wir diese Stadt nochmals befahren oder betreten.
Irgendwann kamen wir dann auch an unserem Tagesziel Belley an und wir machten uns auf die Suche nach dem letzten Hotel in Frankreich. Nachdem wir einiges versucht hatten, kamen wir an ein Hotel (den Namen darf ich nicht posten sagt mein Anwalt) in einem alten Schloss oder auch Herrensitz. Schon die Frage des netten Herrn an der Rezeption hätte uns etwas wundern aollen. „Wollen sie Zimmer mit Dusche und WC auf dem Zimmer oder Zimmer mit Gemeinschaftsdusche und Toilette auf dem Flur?“
Wir entschieden uns für 2 Zimmer mit je 2 Betten und wie immer WC / Dusche auf dem Zimmer. Wie immer schauten wir uns das Zimmer sicherheitshalber an. Der Mensch an der Rezeption rief eine Hausdame, die uns die Zimmer zeigen sollte. Wir gingen durch das Schloss in einen Seitenflur und betraten einen Aufzug. Die Tür schloss sich in ca 30 Sek., der Boden war durchgetreten und verbeult, die Decke hing etwas herab und er setzte sich mit Rumpeln in Bewegung. Im ersten Stock angekommen, wurde uns ein Zimmer präsentiert, welches ein Doppelbett beinhaltete. Die Tagesdecke hing auf der rechten und linken Seite fast bis zum Boden durch und die Möbel stammten sicher aus dem Privatbesitz von Napoleon. Unser Einwand, dass es ja ein Doppelbett und keine Einzelbetten seien, wurde prompt aufgegriffen und man führte uns eine Etage höher. Das Zimmer nun mit zwei Einzelbetten, jedoch waren alle anderen Atribute geblieben und das Badezimmer war.......übel. Wir beratschlagten kurz und waren dann einstimmig der Meinung, weiter zu fahren.
Ca. 20 km später kamen wir in den Ort Anglefort. Hier fanden wir ein Hotel mit Restauration, die Zimmer waren gut, die Preise besser und ehe wir uns versahen, sassen wir auf der Terrasse und haben das erste Bier getrunken. Mittlerweile haben wir geduscht und ein sehr nettes Abendessen gehabt (Salatbuffet und ein einheimisches Gericht, was ähnlich wie Kartoffelgratin mit Schinken war), sehr lecker übrigens. Nun sitzen wir beim Abschlusswein und ich schreibe den vorletzten Bericht der Reise. Gleich gebe ich das MacBook an Felix und dann kommen wieder Daniel und Brandy dran. Ich hoffe die Bilder werden euch gefallen und der Bericht liest sich gut. Ich verabschiede mich das vorletzte Mal von euch, bis morgen Abend, dann wohl wieder aus der Schweiz.
Euer H.
Heute ist unser letzter Abend in Frankreich und so langsam verabschieden wir uns von einem Land, das einen Ruf hat, den es wirklich nicht verdient. Frankreich haben wir als ein Land kennen gelernt, in dem die Bewohner nett sind und auch uns Deutsche und die Schweizer gut behandeln haben, immer nett und auch zuvorkommend. Ich kann und werde mich nie wieder negativ über dieses Land äussern.
Der Tag hat begonnen, wie die 6 Tage vorher auch, mit dem Aufstehen. Nach einem kleinen aber feinen Frühstück in unserem Hotel machten wir uns dann gegen 9:30 Uhr auf den Weg zu unserem neuen Tagesziel Belley (der Ort heisst wirklich so und ist nicht etwa ein verkanntes Haustier). Die Route führte uns durch die Provence und bot alles, was das Bikerherz benötigt. Kurven, Berge und selbst Pässe (wenn auch nicht bekannt oder sehr hoch) säumten unseren Weg. Nun muss ich aber wieder etwas ernster werden. Nach 6 Tagen der Glückseeligkeit und des Bikens hatten wir heute dann doch leider das erste (und hoffentlich letzte) Opfer zu beklagen. Obwohl uns im letzten Jahr schon arg zugesetzt wurde und wir alle dachten, dass wir das Unglück für die nächsten 100 Jahre aufgebraucht haben. schug es heute um 09:05 Uhr unerbittlich zu.
Brandy hat den Zielort unserer Tagestour ins Navi eigegeben. Nach dem Drücken der „Start“ Taste fing das Navi an die Strecke zu berechnen. Ein Viertklässler, der anhand diverser Formeln und der Einsteinschen Relativitätstheorie den Zweck des Lebens berechnen und kommentieren soll, wäre schneller gewesen mit seiner Aufgabe, die das Navi benötigte, um die Aussage zu treffen, „keine Route zu finden“. Mehrere Versuche blieben erfolglos und wir mussten uns langsam aber sicher damit abfinden, dass unsere Tour doch ein erstes Opfer gefunden hat. Wir sind in Gedanken bei Brandy und leiden angesichts des Verlustes mit ihm. Auserdem wird durch diesen Ausfall der Rest unserer Tour zum Abenteuer, da wir nun nur noch 2 Navis haben, die uns den Weg zeigen können.
Trotz diesem Verlust fuhren wir dann doch los und hatten unterwegs eine Menge Spass. Erwähnenswert sind nun noch 2 Dinge. Wenn jemand von euch irgendwann in seinem Leben mal eine Tour plant, die durch Grenoble führt, es gibt da nur einen wirklich sinnvollen Weg das zu machen. Fahrt am besten in einem riesigen Abstand um diese Stadt. Wir mussten heute durch und die Strecke betrug (von Daniel geschätzt) 14.3 km. Auf diesen 14.3 km gab es leider nur 873 Ampeln die ALLE Rot zeigten, wenn wir uns näherten. Die Temperatur betrug langsam gegen 35 Grad und wir hatten echt Spass dabei. Es war wirklich so, dass wir gut 1 Std. brauchten, um durch diese Stadt zu gelangen. Wir sind uns alle einig, nur noch mit Gewalt und unter Androhung der schlimmsten Folgen für Leib und Leben werden wir diese Stadt nochmals befahren oder betreten.
Irgendwann kamen wir dann auch an unserem Tagesziel Belley an und wir machten uns auf die Suche nach dem letzten Hotel in Frankreich. Nachdem wir einiges versucht hatten, kamen wir an ein Hotel (den Namen darf ich nicht posten sagt mein Anwalt) in einem alten Schloss oder auch Herrensitz. Schon die Frage des netten Herrn an der Rezeption hätte uns etwas wundern aollen. „Wollen sie Zimmer mit Dusche und WC auf dem Zimmer oder Zimmer mit Gemeinschaftsdusche und Toilette auf dem Flur?“
Wir entschieden uns für 2 Zimmer mit je 2 Betten und wie immer WC / Dusche auf dem Zimmer. Wie immer schauten wir uns das Zimmer sicherheitshalber an. Der Mensch an der Rezeption rief eine Hausdame, die uns die Zimmer zeigen sollte. Wir gingen durch das Schloss in einen Seitenflur und betraten einen Aufzug. Die Tür schloss sich in ca 30 Sek., der Boden war durchgetreten und verbeult, die Decke hing etwas herab und er setzte sich mit Rumpeln in Bewegung. Im ersten Stock angekommen, wurde uns ein Zimmer präsentiert, welches ein Doppelbett beinhaltete. Die Tagesdecke hing auf der rechten und linken Seite fast bis zum Boden durch und die Möbel stammten sicher aus dem Privatbesitz von Napoleon. Unser Einwand, dass es ja ein Doppelbett und keine Einzelbetten seien, wurde prompt aufgegriffen und man führte uns eine Etage höher. Das Zimmer nun mit zwei Einzelbetten, jedoch waren alle anderen Atribute geblieben und das Badezimmer war.......übel. Wir beratschlagten kurz und waren dann einstimmig der Meinung, weiter zu fahren.
Ca. 20 km später kamen wir in den Ort Anglefort. Hier fanden wir ein Hotel mit Restauration, die Zimmer waren gut, die Preise besser und ehe wir uns versahen, sassen wir auf der Terrasse und haben das erste Bier getrunken. Mittlerweile haben wir geduscht und ein sehr nettes Abendessen gehabt (Salatbuffet und ein einheimisches Gericht, was ähnlich wie Kartoffelgratin mit Schinken war), sehr lecker übrigens. Nun sitzen wir beim Abschlusswein und ich schreibe den vorletzten Bericht der Reise. Gleich gebe ich das MacBook an Felix und dann kommen wieder Daniel und Brandy dran. Ich hoffe die Bilder werden euch gefallen und der Bericht liest sich gut. Ich verabschiede mich das vorletzte Mal von euch, bis morgen Abend, dann wohl wieder aus der Schweiz.
Euer H.
Tag 6 in Frankreich
31/08/16 21:09
Hallo ihr da am anderen Ende des W-Lan Kabels....
heute morgen bin ich gegen 8 Uhr zum Frühstück gegangen. Aus dem Fahrstuhl kam mir Felix entgegen mit einem zusammengerollten Handtuch des Hotels unter dem Arm. Kurz überlegt, was er wohl damit gemacht haben könnte und die Frage der Fragen gestellt: „Felix, hast du dein Motorrad nach dem Regen trocken und sauber gemacht?“ Die Antwort spare ich mir hier, da ich meinen Anwalt noch nicht gefragt habe, ob ich das so erwähen darf.
Gegen 9 Uhr wollten wir dann los, um ca 9:45 Uhr sind wir dann endlich los gekommen, nachdem Brandy und Felix nur 45 Minuten versucht haben, das Navi zu programmieren. Unser erstes Tagesziel war der Grand Canyon du Verdon. Leider mussten wir die ersten 40 km über die Autobahn fahren, da wir uns nicht durch Monaco, Nizza und Cannes quälen wollten. Die Autobahn war schnell erledigt und wir fanden uns auf Strassen wieder, die wir die letzten Tage lieb gewonnen haben.
Hier muss ich jetzt leider mal erwähnen, dass der Mensch schnell verwöhnt ist. Wir sind heute durch wunderbare Landschaften gefahren, über tolle Strassen und 3 Pässe, die leider in keiner Reiseempfehlung auftauchen. Schon war man schnell der Meinung, dass es ja „ganz nett“ war da mal lang zu fahren. In der Tat sucht man in Deutshland solche Strassen und Landschaften und wird sie nur sehr selten finden. Daher ist einfach festzuhalten, es war eine geniale Tagestour. Das Ende war dann das durchfahren des Grand Canyon du Verdon. Eine wunderbare, zerklüftete Landschaft mit viel Felsen und oftmals karger Vegetation.
Nachdem wir den Canyon durchquerten wollten wir noch ein Stück weit Richtung Schweiz fahren, um langsam den Kreis zu schliessen. Kurz vor Digne les Bains sah der Himmel vor uns aus als wenn bald die Hölle aufgeht und wir eine zweite Arche Noah bauen sollten. Kurz rechts ran gefahren und gemeinsam die Situation besprochen. Felix und der Verfasser der Tagesberichte waren der Meinung...Hotel suchen...Pause bis morgen. Die anderen beiden waren der Meinung, dass man ruhig weiterfahren solle, weil das ja weg zieht. Felix hat sich dann durchgesetzt und wir konnten ein Hotel finden. Kaum waren die Motorräder geparkt kam Wasser vom Himmel.....und zwar reichlich. Daniel war zwar immer noch der Meinung, dass wir das nie abbekommen hätten, Brandy unterstützete ihn dabei so gut es ging. Jedoch waren Felix und ich uns sicher, dass die gewählte Lösung gut für uns war.
Nachdem wir dann die Zimmer bezogen, geduscht und ca 1 Std auf das Ende des Regens gewartet hatten, sind wir noch kurz in die Stadt gegangen, haben ein kleines Abendmahl (3 x =400 gr. Entrecote, 1 x = 1 Riesenhamburger) zu uns genommen. Nun sitzen wir hier bei trockenem und warmen Wetter vor dem Hotel und schreiben den Tagesbericht von heute. Ich werde mich jetzt einem leckeren Wein widmen, Felix das Korrekturlesen überlassen und in 3-4 Stunden sollten dann Daniel und Brandy auch Fotos dazu gefunden haben.
Ich verbleibe bis morgen
Euer H.
heute morgen bin ich gegen 8 Uhr zum Frühstück gegangen. Aus dem Fahrstuhl kam mir Felix entgegen mit einem zusammengerollten Handtuch des Hotels unter dem Arm. Kurz überlegt, was er wohl damit gemacht haben könnte und die Frage der Fragen gestellt: „Felix, hast du dein Motorrad nach dem Regen trocken und sauber gemacht?“ Die Antwort spare ich mir hier, da ich meinen Anwalt noch nicht gefragt habe, ob ich das so erwähen darf.
Gegen 9 Uhr wollten wir dann los, um ca 9:45 Uhr sind wir dann endlich los gekommen, nachdem Brandy und Felix nur 45 Minuten versucht haben, das Navi zu programmieren. Unser erstes Tagesziel war der Grand Canyon du Verdon. Leider mussten wir die ersten 40 km über die Autobahn fahren, da wir uns nicht durch Monaco, Nizza und Cannes quälen wollten. Die Autobahn war schnell erledigt und wir fanden uns auf Strassen wieder, die wir die letzten Tage lieb gewonnen haben.
Hier muss ich jetzt leider mal erwähnen, dass der Mensch schnell verwöhnt ist. Wir sind heute durch wunderbare Landschaften gefahren, über tolle Strassen und 3 Pässe, die leider in keiner Reiseempfehlung auftauchen. Schon war man schnell der Meinung, dass es ja „ganz nett“ war da mal lang zu fahren. In der Tat sucht man in Deutshland solche Strassen und Landschaften und wird sie nur sehr selten finden. Daher ist einfach festzuhalten, es war eine geniale Tagestour. Das Ende war dann das durchfahren des Grand Canyon du Verdon. Eine wunderbare, zerklüftete Landschaft mit viel Felsen und oftmals karger Vegetation.
Nachdem wir den Canyon durchquerten wollten wir noch ein Stück weit Richtung Schweiz fahren, um langsam den Kreis zu schliessen. Kurz vor Digne les Bains sah der Himmel vor uns aus als wenn bald die Hölle aufgeht und wir eine zweite Arche Noah bauen sollten. Kurz rechts ran gefahren und gemeinsam die Situation besprochen. Felix und der Verfasser der Tagesberichte waren der Meinung...Hotel suchen...Pause bis morgen. Die anderen beiden waren der Meinung, dass man ruhig weiterfahren solle, weil das ja weg zieht. Felix hat sich dann durchgesetzt und wir konnten ein Hotel finden. Kaum waren die Motorräder geparkt kam Wasser vom Himmel.....und zwar reichlich. Daniel war zwar immer noch der Meinung, dass wir das nie abbekommen hätten, Brandy unterstützete ihn dabei so gut es ging. Jedoch waren Felix und ich uns sicher, dass die gewählte Lösung gut für uns war.
Nachdem wir dann die Zimmer bezogen, geduscht und ca 1 Std auf das Ende des Regens gewartet hatten, sind wir noch kurz in die Stadt gegangen, haben ein kleines Abendmahl (3 x =400 gr. Entrecote, 1 x = 1 Riesenhamburger) zu uns genommen. Nun sitzen wir hier bei trockenem und warmen Wetter vor dem Hotel und schreiben den Tagesbericht von heute. Ich werde mich jetzt einem leckeren Wein widmen, Felix das Korrekturlesen überlassen und in 3-4 Stunden sollten dann Daniel und Brandy auch Fotos dazu gefunden haben.
Ich verbleibe bis morgen
Euer H.
Tag 5 in Frankreich
31/08/16 20:59
Hallo liebe Daheimgebliebenen,
heute war ja unser „Pausentag“ und den haben wir genossen. Nicht nur das es sehr schön war nach diesen gefühlten 1000000 Kurven endlch wieder den Drehwurm aus den Kopf zu bekommen und die Welt wieder mit „normalen“ Augen zu sehen. Es tat einfach jedem von uns mal gut, den Hintern etwas erholen zu lassen. Wir hatten dabei noch das grosse Glück, das wir einen wahrhaft monsunartigen Regen nicht abbekommen haben, sondern aus dem trockenen Hotelzimmer die Strasse vor dem Hotel beobachten konnten. Diese Strasse wurde binnen weniger Minuten zu einemBergbach, der sich den Berg hinab stürzte. Trotz der Umstände konnten wir Abends noch runter an den Strand, schnell ein bis drei Bilder geschossen, kurz was gegessen und wieder hoch, damit wir fit für die Tour morgen sind. Geniesst, dass ich wenig geschrieben habe und die Bider. Mehr gibt es dann wieder „morgen“.
Es grüsst aus Frankreich Euer H. und die anderen „Verrückten“
heute war ja unser „Pausentag“ und den haben wir genossen. Nicht nur das es sehr schön war nach diesen gefühlten 1000000 Kurven endlch wieder den Drehwurm aus den Kopf zu bekommen und die Welt wieder mit „normalen“ Augen zu sehen. Es tat einfach jedem von uns mal gut, den Hintern etwas erholen zu lassen. Wir hatten dabei noch das grosse Glück, das wir einen wahrhaft monsunartigen Regen nicht abbekommen haben, sondern aus dem trockenen Hotelzimmer die Strasse vor dem Hotel beobachten konnten. Diese Strasse wurde binnen weniger Minuten zu einemBergbach, der sich den Berg hinab stürzte. Trotz der Umstände konnten wir Abends noch runter an den Strand, schnell ein bis drei Bilder geschossen, kurz was gegessen und wieder hoch, damit wir fit für die Tour morgen sind. Geniesst, dass ich wenig geschrieben habe und die Bider. Mehr gibt es dann wieder „morgen“.
Es grüsst aus Frankreich Euer H. und die anderen „Verrückten“
Tag 4 in Frankreich
30/08/16 11:13
Hallo ihr da, die grade nicht hier an der Küste von Menton sind und unsere Reise verfolgen,
wie gestern kurz angekündigt gibt es den Bericht von gestern erst heute. Wir haben gestern mit 333 km einen doch anstrengendn Tag hinter uns gebracht. Wenn man bedenkt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit in den Alpen irgendwo bei 40 km/h liegt, der kann sich vorstellen wie viel Zeit wir im Sattel verbracht haben. Nachdem wir dann um 20 Uhr endlich unser Hotel geentert hatten, gab es nur noch Dusche und dann ab in die Stadt noch einen Happen essen. Nun aber kurz den Tag Revue passieren lassen, damit ihr weiter teilhaben könnt.
Nach einem reichhaltigen Frühstück sind wir dann gegen 9 Uhr langsam losgefahren. Die Strecke ging von Briancon entlang der Route des Grands Alpes bis zum Tagesziel Menton am Mittelmeer. Wir haben in Briancon einen Landsmann der beiden Schweizer getroffen, der uns sagte, dass für ihn dieser letzte Teil der Route der Schönste sei. Nachdem wir hier in Menton angekommen sind, geben wir ihm uneingeschränkt Recht. Schon der Aufstieg auf den ersten Pass (Col d’Izoard) schraubte sich unermütlich in den Himmel. Im Gegensatz zu den vorher befahrenen Pässen fuhren wir fast den kompletten Aufstieg in bewaldetem Gebiet. Es war beeindruckend, wie weit hoch die Bäume an den Hängen wuchsen und das machte es schon sehr besonders. Oben angekommen wurden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt und nachdem wir weiter fuhren, wechselte komplett die Vegetation und es waren wieder nur blanke Felsen, an denen entlang wir uns in die Tiefe schraubten. Mittlerweile war man die Enge der Kurven und die geringe Breite der Strassen gewohnt, so dass man nicht jedesmal eine Panikattacke bekommt, wenn einem ein Auto entgegen kommt. Nach dem Pass durchfuhren wir ein unbeschreiblich schönes Tal (wenn es einen Namen hat, habe ich ihn nicht gefunden) entlang an einem Wildwasserbach. Jeder Meter schöner wie der Vergangene. Am Ende eines Tals kommt....wie sollte es anders sein....der nächste Anstieg zu einem Pass. Ich will nicht jeden Pass im Einzelnen beschreiben. Die Superlativen würden sich wiederholen. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle zwei, drei Begebenheiten schildern, die noch ein wenig zur Erheiterung beigetragen haben.
Auf dem Weg zum letzten Pass vor Menton, dem Col de Turini - alle waren wir schon deutlich vom Tag gezeichnet - bog Daniel plötzlich von der Hauptstrecke ab und fuhr in eine „Nebenstrasse“. Diese Bezeichnung hat der Weg wahrlich nicht verdient, denn dieser Weg entpuppte sich als Waldweg, ca 1,5 Mtr. breit und kann beschrieben werden mit „Loch an Loch und hält doch“. Für Daniels und meine Reiseenduros war das schon eine recht „üble“ Strasse, der arme Felix jedoch tat mir unendlich Leid. Seine FJR durch diese Gegend zu bewegen war alles andere als das, was der Erbauer des Motorrades eigentlich als Untergrund für diese Reisemaschine gedacht hatte. Man kann sich vorstellen, was unter dem Helm passiert ist. Leider konnte ich es nicht hören, aber ich bin mir sicher, dass alle bekannten Schimpfwörter dieser Welt mindestens einmal durch den Helm gekreist sind. Brandy hat zwar auch keine Reiseenduro, jedoch ist die Bandit da eher eine EierlegendeWollMilchSau, die das alles recht klaglos weg steckt. Irgendwann hatte dann diese „Strasse“ auch ihr Ende und wir fuhren auf einem recht normalen Weg dem Col de Turini entgegen.
Oben eine kleine Pause, dann ging es auf die letzten 45 Km Richtung Menton. Schon in der ersten Kehre wurde es lustig. Direkt hinter Daniel sprang (im wahrsten Sinne des Wortes) eine Schafherde aus einer Weide unterhalb der Strasse auf eben diese und verstopfte sie damit. Ich kam auch grade noch vorbei, während Felix und Brandy warten mussten, bis die Schäferin die armen Tiere über die Strasse getrieben hat und der Weg frei war.
In Menton angekommen waren wir kurz vor unserem Hotel. Brandy hatte schon ein wenig Angst, dass sein Motorrad langsam stehen bleibt, da er schon vor dem Col de Turini auf Reserve umgeschaltet hat. Plötzlich bog Daniel rechts ab, fuhr eine Steigung hinauf und ehe wir uns versahen, waren wir auf der Autobahn Richtung Monaco.
Zu den Beweggründen dieses „Ausfluges“ gibt es 3 Meinungen. Die Erste sagt, das wir einfach mal ein paar Autobahnkilometer gebraucht haben, weil die Reifen ja in der Mitte nicht belastet wurden und wir diese durch die Autobahnfahrt dem Randprofil der Reifen angepasst haben.
Die Zweite (kommt von Daniel) sagt, er wollte für Brandy etwas Abenteuer beisteuern und hat deshalb den Weg über die Autobahn genommen.
Die dritte Aussage kam ebenfalls von Daniel: das Navi habe genau in dem Moment einen Aussetzer gehabt, wo er falsch abgebogen ist, daher kann man ihm keine Schuld geben.
Wie auch immer, wir fuhren das Stück bis Monaco, dort ab und erreichten nach wenigen Minuten dann auch eine Tankstelle. Brandy konnte 16 Liter nachtanken und wir vermuten, dass der Tank auch nur 16 Liter Inhalt hat. Wir kamen quasi auf der letzten Rille an. Nach dem Tanken dann ins Hotel, wieder ein paar Serpentinen hoch. Eingecheckt, Zimmer bezogen (laut Booking.com 300 mtr vom Strand entfernt) , geduscht und dann runter in die Stadt und noch was gegessen. Die 300 mtr. zum Strand sind zum einen Luftlinie und auch der Höhenunterschied zwischen Strand und Hotel beträgt so um die 300 Mtr. Man kann sich also vorstellen, wie begeistert wir nach dem Aufstieg (zu Fuss, ja ihr lest richtig) waren.
Heute machen wir hier in Menton einen Ruhetag, gönnen uns und unserern Motorrädern etwas Ruhe und werden den Tag hier geniessen. Bilder von gestern und heute seht ihr selber und ich verabschiede mich bis zum nächsten Eintrag.
Euer H.
wie gestern kurz angekündigt gibt es den Bericht von gestern erst heute. Wir haben gestern mit 333 km einen doch anstrengendn Tag hinter uns gebracht. Wenn man bedenkt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit in den Alpen irgendwo bei 40 km/h liegt, der kann sich vorstellen wie viel Zeit wir im Sattel verbracht haben. Nachdem wir dann um 20 Uhr endlich unser Hotel geentert hatten, gab es nur noch Dusche und dann ab in die Stadt noch einen Happen essen. Nun aber kurz den Tag Revue passieren lassen, damit ihr weiter teilhaben könnt.
Nach einem reichhaltigen Frühstück sind wir dann gegen 9 Uhr langsam losgefahren. Die Strecke ging von Briancon entlang der Route des Grands Alpes bis zum Tagesziel Menton am Mittelmeer. Wir haben in Briancon einen Landsmann der beiden Schweizer getroffen, der uns sagte, dass für ihn dieser letzte Teil der Route der Schönste sei. Nachdem wir hier in Menton angekommen sind, geben wir ihm uneingeschränkt Recht. Schon der Aufstieg auf den ersten Pass (Col d’Izoard) schraubte sich unermütlich in den Himmel. Im Gegensatz zu den vorher befahrenen Pässen fuhren wir fast den kompletten Aufstieg in bewaldetem Gebiet. Es war beeindruckend, wie weit hoch die Bäume an den Hängen wuchsen und das machte es schon sehr besonders. Oben angekommen wurden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt und nachdem wir weiter fuhren, wechselte komplett die Vegetation und es waren wieder nur blanke Felsen, an denen entlang wir uns in die Tiefe schraubten. Mittlerweile war man die Enge der Kurven und die geringe Breite der Strassen gewohnt, so dass man nicht jedesmal eine Panikattacke bekommt, wenn einem ein Auto entgegen kommt. Nach dem Pass durchfuhren wir ein unbeschreiblich schönes Tal (wenn es einen Namen hat, habe ich ihn nicht gefunden) entlang an einem Wildwasserbach. Jeder Meter schöner wie der Vergangene. Am Ende eines Tals kommt....wie sollte es anders sein....der nächste Anstieg zu einem Pass. Ich will nicht jeden Pass im Einzelnen beschreiben. Die Superlativen würden sich wiederholen. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle zwei, drei Begebenheiten schildern, die noch ein wenig zur Erheiterung beigetragen haben.
Auf dem Weg zum letzten Pass vor Menton, dem Col de Turini - alle waren wir schon deutlich vom Tag gezeichnet - bog Daniel plötzlich von der Hauptstrecke ab und fuhr in eine „Nebenstrasse“. Diese Bezeichnung hat der Weg wahrlich nicht verdient, denn dieser Weg entpuppte sich als Waldweg, ca 1,5 Mtr. breit und kann beschrieben werden mit „Loch an Loch und hält doch“. Für Daniels und meine Reiseenduros war das schon eine recht „üble“ Strasse, der arme Felix jedoch tat mir unendlich Leid. Seine FJR durch diese Gegend zu bewegen war alles andere als das, was der Erbauer des Motorrades eigentlich als Untergrund für diese Reisemaschine gedacht hatte. Man kann sich vorstellen, was unter dem Helm passiert ist. Leider konnte ich es nicht hören, aber ich bin mir sicher, dass alle bekannten Schimpfwörter dieser Welt mindestens einmal durch den Helm gekreist sind. Brandy hat zwar auch keine Reiseenduro, jedoch ist die Bandit da eher eine EierlegendeWollMilchSau, die das alles recht klaglos weg steckt. Irgendwann hatte dann diese „Strasse“ auch ihr Ende und wir fuhren auf einem recht normalen Weg dem Col de Turini entgegen.
Oben eine kleine Pause, dann ging es auf die letzten 45 Km Richtung Menton. Schon in der ersten Kehre wurde es lustig. Direkt hinter Daniel sprang (im wahrsten Sinne des Wortes) eine Schafherde aus einer Weide unterhalb der Strasse auf eben diese und verstopfte sie damit. Ich kam auch grade noch vorbei, während Felix und Brandy warten mussten, bis die Schäferin die armen Tiere über die Strasse getrieben hat und der Weg frei war.
In Menton angekommen waren wir kurz vor unserem Hotel. Brandy hatte schon ein wenig Angst, dass sein Motorrad langsam stehen bleibt, da er schon vor dem Col de Turini auf Reserve umgeschaltet hat. Plötzlich bog Daniel rechts ab, fuhr eine Steigung hinauf und ehe wir uns versahen, waren wir auf der Autobahn Richtung Monaco.
Zu den Beweggründen dieses „Ausfluges“ gibt es 3 Meinungen. Die Erste sagt, das wir einfach mal ein paar Autobahnkilometer gebraucht haben, weil die Reifen ja in der Mitte nicht belastet wurden und wir diese durch die Autobahnfahrt dem Randprofil der Reifen angepasst haben.
Die Zweite (kommt von Daniel) sagt, er wollte für Brandy etwas Abenteuer beisteuern und hat deshalb den Weg über die Autobahn genommen.
Die dritte Aussage kam ebenfalls von Daniel: das Navi habe genau in dem Moment einen Aussetzer gehabt, wo er falsch abgebogen ist, daher kann man ihm keine Schuld geben.
Wie auch immer, wir fuhren das Stück bis Monaco, dort ab und erreichten nach wenigen Minuten dann auch eine Tankstelle. Brandy konnte 16 Liter nachtanken und wir vermuten, dass der Tank auch nur 16 Liter Inhalt hat. Wir kamen quasi auf der letzten Rille an. Nach dem Tanken dann ins Hotel, wieder ein paar Serpentinen hoch. Eingecheckt, Zimmer bezogen (laut Booking.com 300 mtr vom Strand entfernt) , geduscht und dann runter in die Stadt und noch was gegessen. Die 300 mtr. zum Strand sind zum einen Luftlinie und auch der Höhenunterschied zwischen Strand und Hotel beträgt so um die 300 Mtr. Man kann sich also vorstellen, wie begeistert wir nach dem Aufstieg (zu Fuss, ja ihr lest richtig) waren.
Heute machen wir hier in Menton einen Ruhetag, gönnen uns und unserern Motorrädern etwas Ruhe und werden den Tag hier geniessen. Bilder von gestern und heute seht ihr selber und ich verabschiede mich bis zum nächsten Eintrag.
Euer H.
Tag 3 in Frankreich
28/08/16 20:36
Hallo ihr da am anderen Ende des Internet,
heute war der dritte Tourentag in Frankreich angesagt. Bevor ich auf diesen Tag näher eingehe noch einen kurzen Rückblick auf gestern Abend. Ich berichtete von der Livemusik, die beiden Musiker schafften es tatsächlich, eine absolut geile Stimmung zu verbreiten. Alles war am Feiern und wir hatten einen Riesenspass. Das alles gipfelte dann darin, dass der Wirt sich als letztes Lied etwas besonderes wünschte. Zumindest sah man ihn mit dem Sänger tuscheln, dann verabschiedete der sich und verschwand in der Gaststätte. Dabei spielte er immer auf seiner Gitarre und irgendwann betrat er die Terrasse wieder und......seht selber. Alles lag am Boden und der Typ hatte noch einmal alles gegeben und die Terrasse tobte. Danach sind dann alle ins Bett und wir haben wunderbar geschlafen.
Um 8 Uhr haben wir heute gefrühstückt und sind dann aufgebrochen um den Tag unter die Räder zu nehmen. Die Strecke ging von Bourg bis Briancon und wir hatten 2 Pässe über 2500 Meter sowie einige „kleinere“ Pässe zu bewältigen. Ich will mich nicht mit allen Pässen aufhalten, denn jeder hatte seine schönen Seiten. Heute will ich auf die beiden höchsten Pässe eingehen, die wir befahren haben.
Direkt 43 km hinter Bourg ging es auf den Col d’Iseran (2770 mtr). Wenn ca. 20 km vor dem Pass der Anstieg beginnt, sieht man schon was auf einen zukommt. Die Strasse schraubt sich unermüdlich dem Himmel entgegen und ist schmal wie ein Handtuch. Fahrradfahrer strampeln sich in Massen den Berg rauf und runter. Autos, Wohnmobile und natürlich andere Motorradfahrer beleben die Strecke und es ist immer schmal und man muss fürchterlich aufpassen. Wenn man dem Pass ein Stück weit näher gekommen ist, wird die Vegetation weniger und die Strasse noch steiler und kurviger. Hier habe ich heute Ehrfurcht gelernt. Oftmals vom Abgrund nur durch eine 2 mm hohe weisse Linie getrennt schraubt sich der Weg in den Himmel. Man konzentriert sich nur noch auf die Strasse und auf die gefühlten 1321 Kehren, damit man gut hoch und später auch wieder runter kommt.
An dieser Stelle möchte ich mal ein wenig aus dem Schwärmen kommen und ganz kurz was los werden. Ich habe in vielen Berichten über die Tour de Grand Alp gelesen, dass diese Tour nur Motorradfahrer unternehmen sollen, die ihr Motorrad beherrschen und die fahrerisch geübt sind. Ich habe oft gedacht, ob diese Warnungen nicht etwas übertrieben sind. Seit heute weiss ich, NEIN, sind sie nicht. Wenn ihr nicht in der Lage seit kurzfristig richtig zu reagieren und wenn ihr euer Motorrad nicht beherrscht, dann tut euch selber den Gefallen und übt noch etwas bis ihr euch an diese Tour wagt.
Nun aber weiter mit der Tour. Hat man endlich den Col d’Iseran erreicht, wird man von einer Wahnsinnsaussicht überwältigt. Die Natur kann nur schwer wilder und zerklüfteter sein und man kommt sich sehr klein und unwichtig vor. Ein absoluter Hammer und auf alle Fälle immer einen Besuch wert. Die Abfahrt war genauso berauschend wie die Auffahrt und wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Der zweite Pass der erwähnenswert ist, war der Col de Cabalier (2642 mtr.). Hier war die Auffahrt noch enger, noch schwieriger und noch beeindruckender wie am Iseran. Ein Traum für jeden Motorradfahrer und eine absolut traumhafte Kulisse. Was hier so absolut schlimm war, waren die Radfahrer. Da der Calabier bei der Tour de France der Berg mit dem steilsten Anstieg ist, scheint es für jeden Hobbyfahrer ein must have zu sein, den Berg mit dem Rad zu erklimmen. Ausser dass der Boden nass vom Schweiss ist (übertrieben gesagt) sind an diesem Berg 1000000 Radfahrer auf dem Weg zum Pass, was ein hochfahren sehr erschwert. Trotz allem wird man auch hier von einer traumhaften Kulisse belohnt und man ist von allen Eindrücken geflasht. Runter ist es noch viel übler, da die Strasse noch enger zu sein scheint und die Radfahrer sich mit wahrer Todesverachtung in die Tiefe stürzen. Gegen 15:30 waren wir dann hier in Briancon, hatten Glück, dass das erste Hotel was wir anfuhren noch 2 Zimmer für uns frei hatte. Nach einer Dusche haben wir uns in die Altstadt begeben und waren auch hier von den Eindrücken überwältigt. Die alte Festungsanlage erstreckt sich über zig Quadratkilometer und ist mehr als beeindruckend. Sie wurde früher gebaut um 5 Täler zu schützen. Ein absolut wahnsinniges Bauwerk. Nach ein paar leckeren Nudeln in einem sehr zu empfehlenden Restaurant (Mama Mia) sitzen wir bei einem Abschlussbier im Hotel auf der Terrasse und schreiben den Tagesbericht. Ich werde nun enden...danach geht alles seinen normalen Gang..Felix liest, Brandy und Daniel liefern Bilder. Ich hoffe, dass euch dieser Tag Lust auf mehr macht. Uns hat es das mit Sicherheit.
Ich verabschiede mich in diesem Sinne bis morgen...
Euer H.
heute war der dritte Tourentag in Frankreich angesagt. Bevor ich auf diesen Tag näher eingehe noch einen kurzen Rückblick auf gestern Abend. Ich berichtete von der Livemusik, die beiden Musiker schafften es tatsächlich, eine absolut geile Stimmung zu verbreiten. Alles war am Feiern und wir hatten einen Riesenspass. Das alles gipfelte dann darin, dass der Wirt sich als letztes Lied etwas besonderes wünschte. Zumindest sah man ihn mit dem Sänger tuscheln, dann verabschiedete der sich und verschwand in der Gaststätte. Dabei spielte er immer auf seiner Gitarre und irgendwann betrat er die Terrasse wieder und......seht selber. Alles lag am Boden und der Typ hatte noch einmal alles gegeben und die Terrasse tobte. Danach sind dann alle ins Bett und wir haben wunderbar geschlafen.
Um 8 Uhr haben wir heute gefrühstückt und sind dann aufgebrochen um den Tag unter die Räder zu nehmen. Die Strecke ging von Bourg bis Briancon und wir hatten 2 Pässe über 2500 Meter sowie einige „kleinere“ Pässe zu bewältigen. Ich will mich nicht mit allen Pässen aufhalten, denn jeder hatte seine schönen Seiten. Heute will ich auf die beiden höchsten Pässe eingehen, die wir befahren haben.
Direkt 43 km hinter Bourg ging es auf den Col d’Iseran (2770 mtr). Wenn ca. 20 km vor dem Pass der Anstieg beginnt, sieht man schon was auf einen zukommt. Die Strasse schraubt sich unermüdlich dem Himmel entgegen und ist schmal wie ein Handtuch. Fahrradfahrer strampeln sich in Massen den Berg rauf und runter. Autos, Wohnmobile und natürlich andere Motorradfahrer beleben die Strecke und es ist immer schmal und man muss fürchterlich aufpassen. Wenn man dem Pass ein Stück weit näher gekommen ist, wird die Vegetation weniger und die Strasse noch steiler und kurviger. Hier habe ich heute Ehrfurcht gelernt. Oftmals vom Abgrund nur durch eine 2 mm hohe weisse Linie getrennt schraubt sich der Weg in den Himmel. Man konzentriert sich nur noch auf die Strasse und auf die gefühlten 1321 Kehren, damit man gut hoch und später auch wieder runter kommt.
An dieser Stelle möchte ich mal ein wenig aus dem Schwärmen kommen und ganz kurz was los werden. Ich habe in vielen Berichten über die Tour de Grand Alp gelesen, dass diese Tour nur Motorradfahrer unternehmen sollen, die ihr Motorrad beherrschen und die fahrerisch geübt sind. Ich habe oft gedacht, ob diese Warnungen nicht etwas übertrieben sind. Seit heute weiss ich, NEIN, sind sie nicht. Wenn ihr nicht in der Lage seit kurzfristig richtig zu reagieren und wenn ihr euer Motorrad nicht beherrscht, dann tut euch selber den Gefallen und übt noch etwas bis ihr euch an diese Tour wagt.
Nun aber weiter mit der Tour. Hat man endlich den Col d’Iseran erreicht, wird man von einer Wahnsinnsaussicht überwältigt. Die Natur kann nur schwer wilder und zerklüfteter sein und man kommt sich sehr klein und unwichtig vor. Ein absoluter Hammer und auf alle Fälle immer einen Besuch wert. Die Abfahrt war genauso berauschend wie die Auffahrt und wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Der zweite Pass der erwähnenswert ist, war der Col de Cabalier (2642 mtr.). Hier war die Auffahrt noch enger, noch schwieriger und noch beeindruckender wie am Iseran. Ein Traum für jeden Motorradfahrer und eine absolut traumhafte Kulisse. Was hier so absolut schlimm war, waren die Radfahrer. Da der Calabier bei der Tour de France der Berg mit dem steilsten Anstieg ist, scheint es für jeden Hobbyfahrer ein must have zu sein, den Berg mit dem Rad zu erklimmen. Ausser dass der Boden nass vom Schweiss ist (übertrieben gesagt) sind an diesem Berg 1000000 Radfahrer auf dem Weg zum Pass, was ein hochfahren sehr erschwert. Trotz allem wird man auch hier von einer traumhaften Kulisse belohnt und man ist von allen Eindrücken geflasht. Runter ist es noch viel übler, da die Strasse noch enger zu sein scheint und die Radfahrer sich mit wahrer Todesverachtung in die Tiefe stürzen. Gegen 15:30 waren wir dann hier in Briancon, hatten Glück, dass das erste Hotel was wir anfuhren noch 2 Zimmer für uns frei hatte. Nach einer Dusche haben wir uns in die Altstadt begeben und waren auch hier von den Eindrücken überwältigt. Die alte Festungsanlage erstreckt sich über zig Quadratkilometer und ist mehr als beeindruckend. Sie wurde früher gebaut um 5 Täler zu schützen. Ein absolut wahnsinniges Bauwerk. Nach ein paar leckeren Nudeln in einem sehr zu empfehlenden Restaurant (Mama Mia) sitzen wir bei einem Abschlussbier im Hotel auf der Terrasse und schreiben den Tagesbericht. Ich werde nun enden...danach geht alles seinen normalen Gang..Felix liest, Brandy und Daniel liefern Bilder. Ich hoffe, dass euch dieser Tag Lust auf mehr macht. Uns hat es das mit Sicherheit.
Ich verabschiede mich in diesem Sinne bis morgen...
Euer H.
Tag 2 in Frankreich
27/08/16 19:13
Hallo liebe Leserschaft,
Tag 2 ist vollbracht und wir haben einen wahnsinnig geilen Tag hinter uns. In den vergangenen Stunden haben wir gefühlte 100000 Kurven gefahren und einige Pässe hinter uns gebracht. Hier wieder kurz die Streckenführung des heutigen Tages:
Evian - Thonon les Bains - Route de Grand Alp bis Bourg St. Maurice ... der Rest ist im Internet nachzulesen :-). Wir sitzen hier im Hotel Angival und werden gleich unsere wohlverdiente Pizza essen und den Abend bei Livemusik ausklingen lassen.
Wie haben wir den Tag verlebt und was ist uns nennenswertes pasiert? Nachdem um 7 Uhr der letzte aus dem Bett war, haben wir geduscht und standen pünktlich um 8 Uhr beim Frühstück in Evian. Kurz nach 8 war der Frühstücksraum von gefühlten 100 Rentnern und 75 Menschen gefüllt, die irgendwie alterstechnisch zwischen 40 und 60 angesiedelt waren. Das alles wäre nicht so ein Problem, wenn die Kaffeemaschine nicht durch die Leute selbst bedient werden müsste. Also ein Kaffeeautomat, wo man einfach drückt was man für einen Kaffee haben will. Alles eigentlich kein Problem, jedoch zwischen unseren ersten Kaffees und dem Zweiten lagen dadurch ca 45 Minuten, was nicht gerade zur besten Laune verholfen hat.
Aber alles gut, Frühstück war in Ordnung, Klamotten aufs Motorrad und los. Der Beginn der Tour war etwas schleppend, weil Felix leider ein Problem mit dem Klappmechanismus seines Helmvisiers hatte und Daniel mit dem Navi zu Beginn der Route etwas.......ich will nicht überfordert sagen.....unglücklich kommunizierte. Aber kurz nachdem wir dann Thonon les Bains verlassen haben, ging es direkt in die Berge und wir hatten nur noch Spass. Das Grinsen muss man uns jetzt sicherlich noch aus dem Gesicht schlagen oder was auch immer. Auf alle Fälle sitzen wir hier immer noch mit breitem Grinsen und erfreuen uns an dem Tag.
An dieser Stelle und weil ich es einfach am Anfang des Berichtes vergessen habe......das allerwichtigste an dem heutigen Tag ist: wir haben ihn zu 4 begonnen und beendet. Wer nicht weiss was ich meine, schaut bitte im Prolog nach der Tour vom letzten Jahr.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten eine Menge Spass ohne irgendwelche Probleme. Das waren wir vom letzten Jahr so nicht gewöhnt und wir sind mehr als glücklich darüber. Es fehlen zwar so ein wenig die Ereignisse die wir schildern könnten, aber ich hoffe genauso wie gestern, dass euch die Bilder entschädigen. Es sei noch ganz kurz erwähnt, dass wir ja ohne Hotelplanung losgezogen sind. Hier in Bourg haben wir dann 2 Hotels angefahren und sind beim Zweiten gleich fündig geworden. Der Hotelier, ein absoluter Motorradfan, hat gleich erst mal seinen Bierkeller geöffnet, damit wir in der angrenzenden Garage unsere Motorräder parken konnten. Nun sitzen wir auf seiner Terrasse, haben Pizza bestellt und lauschen der Livemusik, die gleich beginnen wird. Erwähnenswert ist noch die Tagesdurchschnittstemperatur von ca. 40 Grad. Aber auch das hat sich abgekühlt. Ich werde jetzt meinen Part beenden, Felix noch Korrekturlesen lassen und dann Daniel und Brandy die Bilder aussuchen lassen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schöenen Abend, wir werden ihn sicher haben und verabschiede mich dann bis morgen.
Euer H.
Tag 2 ist vollbracht und wir haben einen wahnsinnig geilen Tag hinter uns. In den vergangenen Stunden haben wir gefühlte 100000 Kurven gefahren und einige Pässe hinter uns gebracht. Hier wieder kurz die Streckenführung des heutigen Tages:
Evian - Thonon les Bains - Route de Grand Alp bis Bourg St. Maurice ... der Rest ist im Internet nachzulesen :-). Wir sitzen hier im Hotel Angival und werden gleich unsere wohlverdiente Pizza essen und den Abend bei Livemusik ausklingen lassen.
Wie haben wir den Tag verlebt und was ist uns nennenswertes pasiert? Nachdem um 7 Uhr der letzte aus dem Bett war, haben wir geduscht und standen pünktlich um 8 Uhr beim Frühstück in Evian. Kurz nach 8 war der Frühstücksraum von gefühlten 100 Rentnern und 75 Menschen gefüllt, die irgendwie alterstechnisch zwischen 40 und 60 angesiedelt waren. Das alles wäre nicht so ein Problem, wenn die Kaffeemaschine nicht durch die Leute selbst bedient werden müsste. Also ein Kaffeeautomat, wo man einfach drückt was man für einen Kaffee haben will. Alles eigentlich kein Problem, jedoch zwischen unseren ersten Kaffees und dem Zweiten lagen dadurch ca 45 Minuten, was nicht gerade zur besten Laune verholfen hat.
Aber alles gut, Frühstück war in Ordnung, Klamotten aufs Motorrad und los. Der Beginn der Tour war etwas schleppend, weil Felix leider ein Problem mit dem Klappmechanismus seines Helmvisiers hatte und Daniel mit dem Navi zu Beginn der Route etwas.......ich will nicht überfordert sagen.....unglücklich kommunizierte. Aber kurz nachdem wir dann Thonon les Bains verlassen haben, ging es direkt in die Berge und wir hatten nur noch Spass. Das Grinsen muss man uns jetzt sicherlich noch aus dem Gesicht schlagen oder was auch immer. Auf alle Fälle sitzen wir hier immer noch mit breitem Grinsen und erfreuen uns an dem Tag.
An dieser Stelle und weil ich es einfach am Anfang des Berichtes vergessen habe......das allerwichtigste an dem heutigen Tag ist: wir haben ihn zu 4 begonnen und beendet. Wer nicht weiss was ich meine, schaut bitte im Prolog nach der Tour vom letzten Jahr.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten eine Menge Spass ohne irgendwelche Probleme. Das waren wir vom letzten Jahr so nicht gewöhnt und wir sind mehr als glücklich darüber. Es fehlen zwar so ein wenig die Ereignisse die wir schildern könnten, aber ich hoffe genauso wie gestern, dass euch die Bilder entschädigen. Es sei noch ganz kurz erwähnt, dass wir ja ohne Hotelplanung losgezogen sind. Hier in Bourg haben wir dann 2 Hotels angefahren und sind beim Zweiten gleich fündig geworden. Der Hotelier, ein absoluter Motorradfan, hat gleich erst mal seinen Bierkeller geöffnet, damit wir in der angrenzenden Garage unsere Motorräder parken konnten. Nun sitzen wir auf seiner Terrasse, haben Pizza bestellt und lauschen der Livemusik, die gleich beginnen wird. Erwähnenswert ist noch die Tagesdurchschnittstemperatur von ca. 40 Grad. Aber auch das hat sich abgekühlt. Ich werde jetzt meinen Part beenden, Felix noch Korrekturlesen lassen und dann Daniel und Brandy die Bilder aussuchen lassen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schöenen Abend, wir werden ihn sicher haben und verabschiede mich dann bis morgen.
Euer H.
Tag 1 in Frankreich
26/08/16 17:00
Hallo liebe Leseschaft,
endlich ist es soweit und wir haben die erste Etappe unserer Alpentour 2016 hinter uns gebracht. Es ist 17 Uhr Ortszeit, wir sitzen auf unserem Balkon bei kalten 32 Grad und geniessen unser wohlverdientes Feierabendbier. Wir haben kurz ausdiskutiert, wer dieses mal die Tagesberichte schreiben wird und es ist bei Altbewährtem geblieben. Also freue ich mich darauf, euch jeden Abend an unseren Reiseerlebnissen teilnehmen zu lassen und euch unsere Tour dadurch etwas näher zu bringen. Nun habe ich genug der Vorreden getätigt und ich starte in unsere Alpentour 2016.
Heute um 9 Uhr sind wir in Solothurn mit dem Ziel Evian les Bains aufgebrochen. Die Tour verlief von Solothurn - Lyss - Kerzers - Tafers - Bulle - Chatel Saint Denis - Montreux - nach Evian. Die Tour als solches wurde durch Felix geführt und die Gegend war ein absolut geiles Stück Schweizer Landschaft. Was euch heute evtl. fehlen wird sind die Ereignisse, die wir im letzten Jahr zu Hauf hatten, hier muss ich euch dann leider enttäuschen. Heute war der Tag absolut arm an Erlebnissen. Bis auf eine wirklich absolut traumhafte Landschaft hatten wir keine Ereignisse, die es zu erwähnen lohnt. Ich hoffe, dass euch die Bilder etwas für die Ereignisarmut entschädigen. Wobei....eine kleine Episode am Rande sei doch erwähnt. Nachdem wir hier im Hotel Zenitude Les Terrasses du Lac eingecheckt hatten, wollten wir noch kurz die Dinge einkaufen die wir für den Tag, den Abend benötigten (Wasser, Obst, Joghurt usw. :-) ). Also Handys raus, schnell gegoogelt, ob es so was wie Lidl in der Nähe gibt und BINGO....tatsächlich nur 7 Min. Fussweg von hier ist ein Lidl. Also kurz alle umgezogen (raus aus den Motorradsachen, rein in die Shorts) und mal eben zu Lidl gegangen. Wenn man sich jetzt noch einmal in Ruhe den Namen unseres Hotels anschaut kann man evtl ahnen das wir in den 7 Min. und auf einer Länge von nur 300 Metern einen Höhenunterschied von ca. 50 Metern überbrücken mussten. Berg runter war wirklich in Ordnung, das hat die Schwerkraft für uns erledigt. Leider mussten wir den Berg aber auch wieder rauf, dazu der Einkauf und aus den 7 Min. wurden dann gefühlt 20 Min. und die verbrauchten Kalorien waren bei gefühlten 45 Grad im Schatten locker im 4stelligen Bereich. Nichts desto Trotz waren wir irgendwann wieder in unserem Hotel und sitzen nun auf dem Balkon und schreiben den Tagesbericht. Das heisst, 3 sitzen und schreiben, der vierte (ein Schweizer dessen Namen kein F beinhaltet) ist mittlerweile das dritte mal zum Motorrad gelaufen um das Equipment zusammen zu bekommen, damit er euch die zahlreichen Bilder noch präsentieren kann. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass beim Betrachten der Bilder und verabschiede mich bis morgen.
Euer H.
endlich ist es soweit und wir haben die erste Etappe unserer Alpentour 2016 hinter uns gebracht. Es ist 17 Uhr Ortszeit, wir sitzen auf unserem Balkon bei kalten 32 Grad und geniessen unser wohlverdientes Feierabendbier. Wir haben kurz ausdiskutiert, wer dieses mal die Tagesberichte schreiben wird und es ist bei Altbewährtem geblieben. Also freue ich mich darauf, euch jeden Abend an unseren Reiseerlebnissen teilnehmen zu lassen und euch unsere Tour dadurch etwas näher zu bringen. Nun habe ich genug der Vorreden getätigt und ich starte in unsere Alpentour 2016.
Heute um 9 Uhr sind wir in Solothurn mit dem Ziel Evian les Bains aufgebrochen. Die Tour verlief von Solothurn - Lyss - Kerzers - Tafers - Bulle - Chatel Saint Denis - Montreux - nach Evian. Die Tour als solches wurde durch Felix geführt und die Gegend war ein absolut geiles Stück Schweizer Landschaft. Was euch heute evtl. fehlen wird sind die Ereignisse, die wir im letzten Jahr zu Hauf hatten, hier muss ich euch dann leider enttäuschen. Heute war der Tag absolut arm an Erlebnissen. Bis auf eine wirklich absolut traumhafte Landschaft hatten wir keine Ereignisse, die es zu erwähnen lohnt. Ich hoffe, dass euch die Bilder etwas für die Ereignisarmut entschädigen. Wobei....eine kleine Episode am Rande sei doch erwähnt. Nachdem wir hier im Hotel Zenitude Les Terrasses du Lac eingecheckt hatten, wollten wir noch kurz die Dinge einkaufen die wir für den Tag, den Abend benötigten (Wasser, Obst, Joghurt usw. :-) ). Also Handys raus, schnell gegoogelt, ob es so was wie Lidl in der Nähe gibt und BINGO....tatsächlich nur 7 Min. Fussweg von hier ist ein Lidl. Also kurz alle umgezogen (raus aus den Motorradsachen, rein in die Shorts) und mal eben zu Lidl gegangen. Wenn man sich jetzt noch einmal in Ruhe den Namen unseres Hotels anschaut kann man evtl ahnen das wir in den 7 Min. und auf einer Länge von nur 300 Metern einen Höhenunterschied von ca. 50 Metern überbrücken mussten. Berg runter war wirklich in Ordnung, das hat die Schwerkraft für uns erledigt. Leider mussten wir den Berg aber auch wieder rauf, dazu der Einkauf und aus den 7 Min. wurden dann gefühlt 20 Min. und die verbrauchten Kalorien waren bei gefühlten 45 Grad im Schatten locker im 4stelligen Bereich. Nichts desto Trotz waren wir irgendwann wieder in unserem Hotel und sitzen nun auf dem Balkon und schreiben den Tagesbericht. Das heisst, 3 sitzen und schreiben, der vierte (ein Schweizer dessen Namen kein F beinhaltet) ist mittlerweile das dritte mal zum Motorrad gelaufen um das Equipment zusammen zu bekommen, damit er euch die zahlreichen Bilder noch präsentieren kann. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass beim Betrachten der Bilder und verabschiede mich bis morgen.
Euer H.